„Der Friede sei mit euch!“ Mit diesem programmatischen Verweis auf seine ersten Worte als neuer Bischof von Rom beginnt Papst Leo XIV. seine Botschaft zum Weltfriedenstag, den die katholische Kirche wie jedes Jahr am 1. Januar begeht. Den 59. Weltfriedenstag 2026 hat der Papst unter das Motto gestellt: Der Friede sei mit euch allen: hin zu einem ‚unbewaffneten und entwaffnenden‘ Frieden. Es sei wichtig, diesen Frieden nicht für fern und unmöglich zu halten. Mehr als ein Ziel sei der Friede etwas Gegenwärtiges und ein Weg: ein Grundsatz, der unsere Entscheidungen leite und bestimme.
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Michael Teipel bittet um Entpflichtung als Pfarrer der Pfarrei Konstanz
Erzbischof Burger nimmt Bitte von Dekan Michael Teipel an
Dekan Michael Teipel (54) hat Erzbischof Stephan Burger um Entpflichtung als Pfarrer der Pfarrei Heilige Dreifaltigkeit Konstanz gebeten. Erzbischof Burger hat diese Bitte zum 12. April 2026 angenommen.
„Wir haben den Auftrag, die Welt zum Guten zu verändern“
Erzbischof Stephan Burger zu Weihnachten
In seiner diesjährigen Predigt zu Weihnachten (25.12.) hat Erzbischof Stephan Burger dazu aufgerufen, die christliche Friedensbotschaft als tätigen Auftrag inmitten einer von Krisen und Gewalt geprägten Welt zu begreifen. Angesichts der „Trümmerlandschaften“ in aktuellen Konfliktgebieten wie dem Gaza-Streifen, der Ukraine oder Syrien sei deutlich: Gott werde gerade auch in die Orte der Hoffnungslosigkeit, Ausgrenzung und Not hineingeboren, sagte der Erzbischof.
Kürzung von Hilfsbudgets gefährdet Menschen im größten Flüchtlingslager der Welt
Nach einem Besuch des Rohingya-Camps in Bangladesch warnt Oliver Müller, Leiter von Caritas international, vor den Folgen staatlicher Kürzungen
„Im größten Flüchtlingslager der Welt zeigt sich wie unter dem Brennglas, welch dramatische Auswirkungen die weltweiten Kürzungen im Bereich der humanitären Hilfe für Menschen in Not haben“, sagt Oliver Müller, Leiter von Caritas international. „Bereits jetzt leben 1,2 Millionen Rohingya in dem Camp in Bangladesch in äußerst prekären Verhältnissen. Aufgrund des Bürgerkrieges in Myanmar sind seit Juni 150.000 neue Geflüchtete angekommen, die meisten davon Frauen und Kinder“, sagt Oliver Müller und beklagt: „Nicht allen Menschen kann ausreichend geholfen werden. Die Zahl unterernährter Kinder ist im vergangenen Jahr um elf Prozent angestiegen.“
„Zusammenfinden statt spalten!“
Bischöfe und Rabbiner feiern in Pforzheim gemeinsam Chanukka und den 4. Advent
Die beiden Israelitischen Religionsgemeinschaften, die vier großen christlichen Kirchen und die Stadt Pforzheim haben am 20. Dezember 2025, dem 30. Kislew des jüdischen Kalenders, nach Schabbatende zu einem gemeinsamen Festakt eingeladen. Unter dem Motto „Dein Wort ist eine Leuchte meinen Füßen und ein Licht auf meinem Weg“ (Ps 119,105) stand im Rahmen des Advents und von Chanukka die ezidische Gemeinschaft im Mittelpunkt, die am 19. Dezember ihr Fest Îda-Êzî gefeiert hat. Das Ezidentum ist eine monotheistische Glaubensgemeinschaft, die ihren Ursprung in Nordsyrien, Nordirak und der südöstlichen Türkei hat.
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